Wir über uns

Kiebingen – zwischen Neckar und Rammert

Herzlich willkommen!

Dorfgemeinschaft Kiebingen e. V.“

Bürgertreff

und

Selbstverantwortete Wohngemeinschaft

Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Kiebingen haben sich zusammengefunden, um sich der vielfältigen Aufgaben des Generationenvertrages und seiner Herausforderungen in unserem Ort anzunehmen.

Gesellschaftlicher Hintergrund: demographischer Wandel

Angesichts der enormen Herausforderungen durch die Veränderungen in der Altersstruktur unserer Gesellschaft stellt sich die Frage, ob und wie wir in der Lage sind, die damit verbundenen sozialen, gesundheitlichen und finanziellen Probleme zu meistern. Ein ehrlicher Blick auf die eigene Hinfälligkeit mag vor Augen führen, dass Handlungsperspektiven entwickelt werden müssen, solange wir noch einigermaßen im Vollbesitz unserer körperlichen und geistigen Kräfte sind.

Um dieser Entwicklung gerecht werden zu können, bedarf es neben der zweifellos notwendigen Alten- und Pflegeheime ein weit verzweigtes System kleinräumig organisierter Strukturen sozialer Nachbarschaft. An diesem Gedanken orientiert, hat die „Dorfgemeinschaft Kiebingen e.V.“ mit dem ‚Bürgertreff‘ und der ‚selbstverantworteten Wohngemeinschaft‘ im Zentrum Kiebingens sowohl einen vielfältig nutzbaren Begegnungsraum geschaffen wie auch eine Wohngemeinschaft ermöglicht, in der zehn ältere und/oder behinderte Menschen ihren Lebensabend mitten im Dorf verbringen können.

Kiebinger Wasen mit Dorfgemeinschaftshaus (re)

Bürgertreff

Wohngemeinschaft: Wohnraum mit Küchenzeile

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung bleiben wollen. Dies ist in der Regel dann nicht mehr möglich, wenn …

  • Menschen in ihrer Beweglichkeit dauerhaft eingeschränkt sind
  • Wohnung oder Haus nicht barrierearm umgebaut werden kann
  • Menschen allein leben, wenige Sozialkontakte haben, vereinsamen
  • Menschen an Demenz erkranken und sich nicht mehr zurechtfinden
  • Menschen schwerer pflegebedürftig werden und betreut werden müssen

In einem solchen Fall soll es künftig nicht unausweichlich sein, in ein Pflegeheim umzuziehen und die Heimatgemeinde zu verlassen. Der Lebensabend kann vielmehr in der vertrauten Umgebung verbracht werden.

In der neuen Generation der Pflegewohngemeinschaften leben die Bewohner*innen gemeinschaftlich und möglichst selbstbestimmt in überschaubarer Gruppengröße zusammen. Erforderliche Hilfe und Unterstützung werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Stärker als in Pflegeheimen herkömmlicher Prägung steht das Prinzip der Alltagsnormalität im Vordergrund.

Vorstand der Dorfgemeinschaft (von links):                                                                                                                                  Elisabeth Schröder-Kappus, Michael Lucke, Stefan Ruge (ausgesch.), Stefan Schwab; neu in den Vorstand      gewählt wurde Susanne Sander (Bild folgt)

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